Interview mit Lorenz Khazaleh
25. Oktober 2006
Lorenz Khazaleh schreibt das unverzichtbare Weblog antropologi.info (Ethnologie in den Medien). Der Münchner ethnologischen Studierendenzeitschrift Ethnologik gab er ein spannendes Interview, in dem er vor allem über die Chancen für die Ethnologie spricht, das Internet zur Schaffung von mehr (interessierter) Öffentlichkeit zu nutzen. Leider war die Ausgabe bisher nur von der Münchner Fachschaft zu beziehen, ist nun aber online als PDF zugänglich. (mehr über die Ethnologik gibt es auch bei Lorenz zu lesen).
Music matters (and vinyl does make you pretty)
24. Oktober 2006
In Between the Grooves schrieb Jörn gleich in der Einleitung:
The point is that music matters: it matters in content to individual lives to varying and changing degrees, and also through the meaning produced out of the musical ‘matter’ (as the artefact record), by which we transform our individual life-worlds and everything and everyone that is tied up with those. Music is a universal aesthetic and symbolic practice.
Außerdem machen Schallplatten auch schön, wie uns die ZEIT in einer Bildergalerie nun zeigt:
Vor 18 Jahren hat Mirjam Wählen bei Tam Tam Records in Aachen ihre erste Schallplatte gekauft, Power von Ice-T. Seitdem ist sie immer wieder gekommen, hat hier Freunde und Musiken gefunden. Irgendwann kam ihr die Idee: Das möchte ich fotografieren. Für zwei Wochen schlug sie ihr Studio zwischen den Regalen auf. Wer etwas kaufte, den rückte sie ins Bild.
Anfang des Jahres stellte auch Harald Staun in der FAZ fest: “Wer tatsächlich nicht darauf verzichten will, einen Song auch als Gegenstand in der Hand zu halten, der sollte sich lieber wieder dem Vinyl zuwenden“. Ein Umstand, den die Fotos von Mirjam Wählen wunderbar visualisieren.
Die ZEIT widmet sich im Übrigen immer wieder dem Thema Vinyl, z.B. auch in Fotoserien über eine Ausstellung rund um Plattencover oder eines ganzen Plattenladens.
Statusbericht
23. Oktober 2006
Ok, jetzt haben wir eine reanimierte Datenbankleiche. Fragt sich an diesem Punkt, was ich noch aktiv mit den Themen zu tun habe. Der Unialltag liegt ja jetzt schon über 2 Jahre zurück, nicht dass ich da mehr über diese Themen nachgedacht hätte, vielleicht nur strukturierter und zielgerichteter. Auch heute fallen mir noch viele Dinge auf, die hier reinpassen.
Sowohl im Musik-(Kultur-)Bereich als auch im Internet bin ich dauerhaft präsent, das wirft ja schon einiges ab. An “den Medien” kommt ja nun (fast) keiner vorbei; heutzutage macht es ja nix keinen Fernseher zu besitzen. Sieht die GEZ natürlich anders. Aber um beim Thema zu bleiben: Werde v.a. in nächster Zeit mal meine Linksammlung Stück für Stück vorstellen. Dann zeigt sich ja aich ob ich noch mehr zu sagen habe - und ob ich es mit meinem Restalltag vereinbaren kann.
mediascapes.de
21. Oktober 2006
Hinter MEDIASCAPES steckt eine Gruppe von Studenten, interessierten Zeitgenossen und Wissenschaftlern, die hervorgegangen ist aus der ehemaligen AG Medien am Institut für Ethnologie der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. Heute sind wir quer durch Deutschland verstreut. Mit unserem Weblog soll hier zukünftig folgendes Konzept verfolgt werden:
Wie der Titel impliziert beschäftigen wir uns mit Medien, und das aus verschiedenen Perspektiven. Als Zusammenschluss von Mediennutzern, Medienproduzenten und soziokulturell Interessierten (meistens in einer Person) beobachten wir hier Themen, die in verschiedensten Feldern im Zusammenhang mit Medien begründet sind. Entstanden ist das Konzept aus Studien verschiedener wissenschaftlichen Disziplinen, deren künstliche Trennung wir hier nicht noch durch Nennung festigen wollen. Diese Ausrichtung ist demnach eine akademische, die aber unweigerlich in Zusammenhang steht mit einem sozialen Leben als “Kulturkonsument” im weitesten Sinne. Auch soll diese Seite ein Beitrag sein zur Überbrückung der Kluft zwischen isolierter und sinnloser Wissenschaft als Selbstzweck und der alltäglichen sozialen Praxis. Wissen ist Macht und demnach Kapital, das in komplizierten Dynamiken zwischen Akteuren verwendet wird. Das Ganze lässt sich natürlich auch weniger wissenschaftlich ausdrücken, wofür die Schulung des wissenschaftlichen Einfühlungsvermögens von Nöten ist.
:: Themen ::
Soziale Gruppen - In-, Aus- und Zwischenländer, Nerds, gewollte und ungewollte Randständige, wir, Macht - Konsumentscheidungen, Nichtwählen, alternative Organisationsformen, Medien und Politik, Technologie und Ökonomie - iPods und Mobiltelefone, offene Betriebssysteme und Aldi-Rechner, Musikindustrie und Heimproduzenten (…)
