Die User sind immer weniger nur Medienrezipienten, sondern auch Akteure und Produzenten — sie arbeiten als Medienamateure. (…) Das Agieren von Medienamateuren und ihre Produkte in Online-Tagebüchern, Fotoalben, Vlogs, Mblogs soll auf die verschiedenen Formen von Wissensproduktion und politischer Diskurspraxis hin befragt werden. (…) Interessierte ForscherInnen sind eingeladen, bis zum 30.4.2007 eine kurze Skizze ihres Vorhabens zu schicken

Abgesehen davon, dass wir es bei den aktuellen Entwicklungen im “neuen Internet” (O-Ton Tagungsinfo) nicht nur mit Medien-Amateuren zu tun haben und abgesehen davon, dass längst unterschiedliche Prozesse eingesetzt haben mit denen sich bisherige “Amateure” kommerzialisieren und den Versuch unternehmen, ihre Vorhaben zu professionalisieren, könnte dies dennoch eine interessante Tagung werden. Die vorgeschlagenen Themenfelder lesen sich nämlich dann doch wieder interessanter:

Technologien des Selbst: Mediale Selbstdarstellungsstrategien und die Bedeutung für die Medienkultur/en zwischen Popkultur und kommerzieller Kultur um 1900 und 2000; Öffentlich/Privat: Grenzverschiebungen durch Medienamateure; Kommerzialisierung: Beziehungen zwischen Markt und Amateuren; Jugendkultur: Imagebildung, Musikszene, Habitus; Lifestyle und Schönheit: Rolle/n der weiblichen Medienamateure; Politiken: Partizipation der Medienamateure an der Politik der Bilder

–> Tagungsinfo auf EVIFA (findet statt vom 26. - 27.10.2007)

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